Foto + Film

Videobeweis beim Fussball? Ein Fall für 4K Pre-Burst.

Fehlentscheidungen gehören zum Fussball. Oder?

Das legendäre Phantom-Tor von Thomas Helmer. Die tolldreiste Schwalbe von Andreas Möller, oder die „Hand Gottes“ von Diego Maradona, das Tor von Wembley – alles krasse Fehlentscheidungen, die für den Foto- bzw. Videobeweis sprechen.

Seit Jahrzehnten wird davon geredet. Jetzt ist die Technik soweit.
Seit Geoff Hurst 1966 in Wembley den Ball unter die Latte schoss, ist im Fussball einiges passiert. Mittlerweile ist die Torlinientechnologie im Spitzenfussball längst normal und hitzige Diskussionen, ob der Ball vollumfänglich die Linie überquert hat, gehören der Vergangenheit an. Bei der EM 2016 wird das „Hawkeye“ System eingesetzt, das mit sieben Kameras die genaue Position des Balles im Verhältnis zur Torlinie errechnet und dem Schiri per Smartwatch ein Signal gibt, wenn der Ball die Linie überschritten hat. Was bleibt, ist das Für und Wider rund um den Videobeweis.

Ist Wandel Blasphemie oder Notwendigkeit?
Für Puristen steht fest, dass diese ganze Innovation im Fussball Teufelszeug ist. Das Schiedsrichtergespann entscheidet und fertig. Das war schon immer so und das soll so bleiben. Aber der Ball ist heute ja auch nicht mehr 2kg schwer und aus dickem Rindsleder. Was spricht also dagegen, den Fussballsport auch hinsichtlich Fehlentscheidungen technisch an die Moderne anzupassen?

Seit Jahren im Gespräch: Der Videobeweis.
Die Innovationen im Bereich Aufnahmetechnik, Speichermedien und schneller, drahtloser Übertragung haben das Thema Videobeweis schon vor Jahren auf die Agenda der Fussballverbände und als Thema an die Stammtische der Republik gebracht. Warum bei umstrittenen Szenen nicht mal eben schnell auf den Bildschirm oder das Head-up Display gucken, ob es wirklich ein elfmeterwürdiges Foul, eine Schwalbe oder eine ernstzunehmende Tätlichkeit gab?

Pre-Burst. Wie gemacht für das Problem.
Niemand hat die Absicht, aus Fussball ein orwell’sches Überwachungsspektakel zu machen. Keiner will Spiele, die nachträglich bei Sportgerichten annuliert, oder deren Ergebnisse korrigiert werden. Niemand will Anwälte über Fussball reden hören, die Kommentatoren sind ja meistens Strafe genug. Die schlanke Lösung wären Tor- und Strafraumkameras mit der 4K Pre-Burst Funktion von LUMIX.  Diese Funktion nimmt automatisch 60 Bilder auf – 30 Bilder vor und 30 Bilder nach dem Auslösen. Somit werden nur während wichtiger Situationen im 16-Meter-Raum hochauflösende Bilder gemacht, die sofort verfügbar sind, ohne dass zig Kameras je 90 Minuten Spiel aufzeichnen und so eine riesige Datenhalde entsteht.

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