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Achtung, Aberglaube!

Warum uns Freitag der 13. immer noch verfolgt.

Alle kennen ihn, viele fürchten ihn – Freitag der 13. ist auch heute noch ein Tag, an dem Menschen nur ungern aus dem Haus gehen, weil sie Unheil fürchten. Woher kommt diese Angst? Im Laufe der Geschichte gab es einige Ereignisse, die zu diesem Aberglauben führten. Zum Beispiel die befohlene Verhaftung aller Tempelritter durch den französischen König Philip IV im Jahre 1307, die auf einen 13. fiel. Doch als Erfinder des Schreckenstermins gilt vor allem der US-Amerikaner Thomas William Lawson. Er wurde durch Börsenspekulationen zum Multimillionär und schrieb 1907 seinen Börsenroman «Friday the 13th», der sich schnell verbreitete. Nur neun Jahre später erschien dann «Freitag der 13.» von Richard Oswald in den Kinos. Die Handlung ist simpel: Alle Mitglieder einer Familie sterben immer am besagten Datum. Doch auch die Beinahe-Katastrophe der Apollo-13-Mission, der Börsencrash am «Schwarzen Freitag» sowie unzählige Hollywood-Streifen nährten den Aberglauben um dieses Datum.

Bloss kein Unglück riskieren

Eigenes Wort für Phobie

Die abergläubische Angst vor Freitag dem 13. hat sogar einen eigenen Namen – und zwar Paraskavedekatriaphobie! Die Betroffenen verschieben Reisen und Termine oder trauen sich an diesem Datum erst gar nicht aus dem Bett. Eine Auswertung von Krankmeldungen zwischen 2006 und 2008 ergab, dass an diesen Freitagen die Krankschreibungen drei- bis fünfmal höher sind als im Durchschnitt. Die Ironie der Geschichte: Eine Schweizer Versicherung hat festgestellt, dass an Freitagen, die auf den 13. eines Monats fallen, viel weniger Schadensfälle verzeichnet werden als an allen anderen Freitagen im Jahr.

Andere Länder, andere Ängste

Nicht überall auf der Welt ist Freitag der 13. automatisch ein Unglückstag. In den spanischsprachigen Ländern und Griechenland gelten zum Beispiel Dienstage, die auf den 13. eines Monats fallen, als Unglückstage. Oder Italien: Dort wurde Freitag der 17. als Unglücksdatum auserkoren – warum auch immer. Doch die 13 kann auch eine Glückszahl sein, zum Beispiel in der jüdischen Tradition oder bei den Japanern. Der Aberglaube hängt also auch damit zusammen, wo wir aufwachsen. Fakt ist: Die Angst vor diesem Datum oder auch nur vor der 13 sind fest in unserer Kultur verankert. Wie sonst ist es zu erklären, dass es tatsächlich Hotels und Flugzeuge gibt, in denen das Zimmer mit der Nummer 13 bzw. die 13. Sitzreihe fehlt?

Das Beste aus dem Tag machen

Wer am Freitag den 13. doch lieber Zuhause bleiben möchte, sollte das beste aus dem Tag herausholen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem guten Film? Oder einem passenden Horrorfilm für alle Mutigen? Doch so ein Fernsehvergnügen macht nur mit einem modernen TV-Gerät so richtig Spass, zum Beispiel mit einem 4K Pro Ultra HD TV. Damit lassen sich die realistischsten TV-Bilder darstellen, die es je gab – sozusagen in einer Bildqualität, die genau so ist, wie der Regisseur es sich vorgestellt hat. Dann geht am Freitag den 13. auch nichts schief, zumindest was gute Unterhaltung betrifft.