Lifestyle

Auf den Zahn gefühlt

Wie es die Zahnbürste in aller Munde schaffte

Kaum zu glauben, aber bereits vor 5000 Jahren war den Menschen eine Art Zahnbürste bekannt – und zwar den alten Ägyptern. Sie nahmen die Zweige, Wurzeln und Knospen des Arak-Baumes als Bürste und kauten darauf herum. Kein Wunder also, dass der Arak-Baum auch «Zahnbürstenbaum» genannt wird. Das Erstaunliche: Der Baum enthält natürliches Fluorid! So hat die selbst gefertigte Zahnbürste auch gleich Zahnpasta mit drin. Darum wird auch heute noch diese Art der Zahnpflege in vielen afrikanischen und arabischen Ländern angewendet. Doch nicht allen frühen Kulturen war dieser Wunderbaum bekannt…

Der Arak-Baum – die Zahnbürste der Natur

Von Fröschen und Römern

Schlau waren sie ja, die alten Römer. Aber eine Zahnbürste war ihnen völlig unbekannt. Stattdessen benutzten sie ein Zahnpulver aus Knochenmehl und anderen feinkörnigen Substanzen. Auch eine Art Mundwassser gab es bereits: Dafür kochten die Römer Frösche in Essig aus und spülten damit den Mund. Etwas weniger ekelig eine andere römische Methode – die Menschen benutzten Kochsalz zur Zahnreinigung. Auch Zahnstocher waren den alten Römern nicht fremd – sie wurden aus Holz, Bronze oder Federn hergestellt. Sogar silberne Zahnstocher wurden bei Ausgrabungen entdeckt. Bis zum Vorläufer der ersten klassischen Zahnbürste sollte es aber noch dauern…

Schwein muss man haben

In China entwickelte sich um etwa 1500 der Vorgänger unserer modernen Zahnbürste – und zwar aus Borsten des Wildschweins. Trotzdem dauerte es noch weitere drei Jahrhunderte, bis diese primitive Zahnbürste auch in Europa bekannt wurde. Da die harten Wildschweinborsten Zähnen und Zahnfleisch aber mehr schadeten als nützten, setzte man hierzulande auf Borsten von Pferdehaaren. Diese sind jedoch innen hohl und somit ein Paradies für Bakterien – die erhoffte Zahngesundheit blieb also auf der Strecke. Auch das damals verwendete Zahnpulver aus Kreide, Zucker und Menthol war wenig hilfreich, da Zucker bekanntlich schlecht für die Zähne ist.

Ein neues Zeitalter der Zahnpflege

Mitte des 19. Jahrhundert erfand ein gewisser Washington Sheffield die Zahnpasta, wie wir sie heute kennen. Und erst in den 50er-Jahren des 20. Jahrhundert wurde die erste weiche Nylonbürste entwickelt. Nylon machte die Zahnbürste dann massentauglich, davor war sie ein Luxusgegenstand! Seitdem hat sich in der Zahnpflege viel getan – und mit der elektrischen Zahnbürste hat ein neues Zeitalter begonnen. Noch nie war es so einfach, seine Zähne optimal zu pflegen, zum Beispiel mit den Schallzahnbürsten von Panasonic. Damit werden auch die sonst schwer zugänglichen Zahnfleischtaschen gründlich gereinigt. Übrigens: Am 25. September ist der «Tag der Zahngesundheit» – eine gute Möglichkeit also, sich mal wieder mit seinen Zähnen zu beschäftigen.

Gute Zahnpflege liegt in unseren Händen