Lifestyle

Bereit für die fünfte Jahreszeit?

Warum wir Fasnacht feiern.

Närrisches Treiben weit und breit – bald ist wieder Fasnacht. Ein Fest, dass rund um den Globus bekannt ist. Jedoch unter verschiedenen Namen. Doch ob Fasnacht, Karneval oder Fasching: Gemeint ist immer die gleiche Zeit, in der die Leute ausgelassen feiern und sich verkleiden. Aber was bedeutet «Fasnacht» genau? Das Wort setzt sich aus den althochdeutschen Begriffen «Fasta» und «Naht» zusammen. «Fasta» heisst Fastenzeit und «Naht» bedeutet Nacht oder Vorabend. Eigentlich war mit «Fasnacht» nur der Tag vor Beginn der Fastenzeit gemeint. Und «Fastenzeit» ist ein gutes Stichwort. Denn das Fest hat seine Ursprünge im Christentum. Damals im Mittelalter wurde die Fastenzeit noch viel strenger eingehalten als heute. Doch wie entwickelte sich der Brauch…?

 Wieder in Mode: Fasten

Hunger? Starkbier!

Die Gläubigen sollten sich durch das Fasten wieder mehr auf ihren Glauben und Gott konzentrieren. Und zwar 40 Tage lang von Aschermittwoch bis Ostern. Warum? Weil Jesus 40 Tage betend und fastend durch die Wüste zog. Eine ziemlich lange Zeit. Darum wollten es die Menschen vorher noch einmal ausgiebig krachen lassen. Sie assen all ihre Vorräte auf, denn in der Fastenzeit waren Fleisch, Eier und Milch verboten. So soll übrigens Starkbier entstanden sein. Mönche versuchten, durch selbst gebrautes Starkbier an mehr Kalorien zu kommen, schliesslich durften sie ja nichts essen. Heute erlebt die Fastenzeit eine Renaissance. Immer mehr Menschen verzichten dann nicht nur auf Alkohol, Süssigkeiten oder Tabak, sondern zum Beispiel auch aufs Internet oder Fernsehen. Doch warum verkleiden sich die Menschen eigentlich an Fasnacht…?

Erst Protest, dann Spass

Der Teufel ist los!

Fasnacht ohne Verkleidung? Undenkbar! Doch warum all die Masken und Kostüme? Zum einen sollten mit schrecklichen Verkleidungen böse Wintergeister vertrieben werden. Zum anderen war die Verkleidung ein Protest gegen die Kirche. Man verkleidete sich als Teufel oder Narr, denn die Menschen wollten vor der kargen Fastenzeit noch mal so richtig aufdrehen. Ganz nach dem Motto: Bei uns ist der Teufel los, Frömmigkeit muss draussen bleiben! Das gefiel der Kirche natürlich gar nicht. Durchgesetzt hat es sich trotzdem. Heute macht es einfach nur Spass sich zu verkleiden. Ob lustig, schräg oder gruselig – für jede Vorliebe gibt’s das passende Kostüm. Und wer die ganz grosse Fasnacht sucht, sollte mal in Basel vorbeischauen…

Eine Feier der Superlative

Die grösste Fasnachtsfeier der Schweiz findet in Basel statt. Los geht’s mit dem Morgestraich am Montagmorgen um 4.00 Uhr. Das Besondere: Die komplette Innenstadt ist quasi vollständig dunkel und auch die Strassenbeleuchtung wird abgeschaltet. Nur die Laternen der Fasnachtscliquen leuchten und erzeugen so eine einzigartige Atmosphäre. Zur Stärkung wird Basler Mehlsuppe gereicht, eine einfache Speise aus Mehl und Wasser. Früher wurde sie in armen Haushalten als Frühstück verzehrt. Bis zu 100’000 Menschen feiern die «drey scheenschte Dääg» in Basel. Und das hat seinen Grund: Wegen ihrer Einzigartigkeit gehört die Basler Fasnacht sogar zum immateriellen UNESCO Weltkulturerbe. Aber auch in vielen anderen Schweizer Städten ist an Fasnacht viel los.

Fasnacht im Fokus

Ob traditionell oder eher modern – in der Schweiz gibt es viele Möglichkeiten, die Fasnacht laut und bunt zu feiern. Von Luzern über Bellinzona bis hin ins Oberwallis finden sich verrückte Fasnachtshochburgen für jeden Geschmack. Und nach der ganzen Feierei? Wie wäre es mit ein wenig Erholung und einer gesunden Stärkung? Zum Beispiel mit den Slow Juicern von Panasonic. Damit lassen sich frische Säfte und feine Desserts ganz einfach zubereiten. Durch ein schonendes Pressverfahren bleiben die wertvollen Vitamine, Nährstoffe und Antioxidantien optimal erhalten – und sorgen so für maximalen Geschmack. Eine echte Wohltat nach durchgefeierten Nächten und auch im Alltag. In diesem Sinne: Wir wünschen euch eine entspannte Fasnachtzeit.

Lust auf frische Säfte?