Lifestyle

Saubere Arbeit!

Warum sich ein Frühlingsputz lohnt.

Endlich Frühling! Die Tage werden länger und wärmer. Und die Sonne blinzelt durch die Fenster. Leider blinzelt der Staub zurück. Besonders den Fenstern sind die vergangenen Wintermonate stark anzusehen. Und auch so manch anderes Chaos in der Wohnung wird jetzt sichtbar. Darum entscheiden sich jedes Jahr drei Viertel aller Schweizer für einen Frühlingsputz. Das Erstaunliche: Wir putzen nicht nur für die Sauberkeit, sondern vor allem für das gute Gefühl danach. Das hat jedenfalls ein Marktforschungsinstitut herausgefunden: 46,4 Prozent von rund 800 befragten Schweizern fühlen sich nach dem Putzen besser. Vor allem das Ausmisten der Wohnung macht glücklich. Doch woran liegt das?

Wer hätte das gedacht: Ausmisten macht glücklich

Ausmisten liegt voll im Trend und macht happy, denn während wir einzelne Zimmer organisieren und säubern, organisieren wir im Unterbewusstsein auch das Chaos in unserem Kopf. Das jedenfalls sagt die Japanerin Marie Kondo. Ihr Buch «Magic Cleaning» wurde ein Bestseller, der in rund ein Dutzend Sprachen übersetzt wurde. Mittlerweile hat sie sogar ihre eigene Netflix-Serie zum Thema Aufräumen. Ihre These: Zwei Drittel aller Sachen in einem Haushalt oder am Arbeitsplatz können entsorgt werden. Dazu hat Marie Kondo mehrere Schritte entwickelt, um dieses Ziel zu erreichen. Grob zusammengefasst: Wer beim Aufräumen ein Kleidungsstück, ein Buch, ein Erinnerungsstück oder was auch immer in die Hand nimmt, sollte sich fragen: Machst du mich glücklich? Brauche ich dich in meinem Leben? Lautet die Antwort «Ja», darf es bleiben. Ansonsten: Weg damit!

Marie Kondo – räumt kräftig auf!

Schwarze Vergangenheit

Einer Theorie zufolge hat der Frühjahrsputz auch einen historischen Hintergrund. Und der ist so simpel wie einleuchtend: In den vergangenen Jahrzehnten wurde bis in den Frühling hinein mit offenem Feuer geheizt. So lagerte sich der schwarze Russ des Feuers auf den Möbeln, Wänden und Böden ab. Im Frühling brauchte dann nicht mehr geheizt werden und es wurde Zeit, die schmutzigen Ablagerungen zu entfernen – die Menschen begannen also mit dem Frühjahrsputz. Ob es damals auch schon eine Fensterputz-Weltmeisterschaft gab, ist nicht überliefert…

Wer hat den schnellsten Durchblick?

Fenster putzen ist langweilig? Kommt drauf an! Richtig gute und schnelle Fensterputzer konnten sich 2015 an der Fensterputz-WM in London messen – kein Witz! Die Challenge: drei Fenster à 1,30 Meter mal 1,30 Meter streifenfrei säubern, so schnell wie möglich. Teams aus der ganzen Welt waren angereist, um sich gegenseitig zu messen. Die Schweden haben dann buchstäblich alle anderen abgezogen. Ein paar Tipps von den WM-Profis? Auf keinen Fall mit dem Fenster-Abzieher von oben nach unten ziehen, das verursacht Streifen. Besser schwungvoll von links nach rechts – und niemals kreuz und quer! Auch auf Zeitungen oder Putztücher zum Nachwischen sollte verzichtet werden. Nur ein richtiges Fensterleder macht auch die letzten Schlieren weg.

Sich selbst herausputzen

Wer Lust hat, kann sich nach dem Frühlingputz noch selbst für die warmen Tage herausputzen. Denn spätestens ab Mai heisst es wieder: raus an die frische Luft! Wer dabei auf eine glatte Haut oder einen gepflegten Bart Wert legt, braucht nur die entsprechenden Hilfsmittel – zum Beispiel die Epilierer und Rasierer von Panasonic: Ob Rasieren, Trimmen oder Stylen – neue Hybrid-Rasierer bieten alles für eine optimale Bartpflege. Und auch heutige Epilierer bieten noch mehr Komfort. Fassen wir also zusammen: Aufräumen und Ordnung schaffen macht glücklich und lässt einen schön in die warme Jahreszeit starten. Wem also noch Frühjahrsmüdigkeit in den Knochen steckt, dem können wir nur eins empfehlen: Viel Spass beim Frühlingsputz!

Ein glatter Start in den Frühling