Lifestyle

Tanz mal drüber nach

Warum der Tanz einen Welttag verdient

Tanzen und Rhythmus sind uns angeboren. Schon Babys bewegen sich intuitiv mit rhythmischen Körperbewegungen zu Musik. Kein Wunder also, dass der Tanz über alle Kulturen hinweg eine grosse Rolle spielt. Zunächst gab es rituelle und religiöse Tänze. Schon 400 v. Chr. wurde in Indien «Die heilige Wissenschaft des Tanzes»  veröffentlicht – sozusagen die Mutter aller Tanzkurse. Bereits ab dem 6 Jh. v. Chr. wurde in Griechenland dann auch zur Unterhaltung getanzt. Und zwar in Theatern. Aus dieser Zeit stammt der allererste Tanzbegriff: Choreografie – altgriechisch für Tanz. Heute kennen wir unzählige Tanzformen und sogar Tanzberufe. Aber tanzende Tiere?

Der hat doch einen Vogel!

Im August 2007 brachte ein Mann einen Kakadu namens Snowball in ein Vogelheim in Indiana. Mit dabei: eine Backstreet-Boys-CD und der Hinweis, dass Snowball gerne tanze. Tatsächlich bewies der Vogel grosse Tanzqualitäten. Begeistert stellten die Betreiber des Tierheims ein Video davon ins Netz – es wurde ein Millionenhit! Und ein Glücksfall für Aniruddh Patel vom Neurosciences Institute in San Diego. Er war schon lange auf der Suche nach tanzenden Papageien, denn er wollte seine Theorie beweisen: Tiere, die Sprache imitieren können, können auch tanzen. Der Grund: Taktgefühl ist ein Nebenprodukt der engen Kopplung von Zuhören und Wiedergeben im Gehirn. Neben Papageien haben anscheinend auch Elefanten und Seelöwen diese Gabe – sie alle können Stimmen imitieren.

Kakadus: von Musik beflügelt

Mal aus der Reihe tanzen

Ganz schön viel Ausdauer bewies eine 37-jährige Inderin mit ihrer 123 Stunden und 15 Minuten andauernden Tanzdarbietung. Damit hat sie es 2011 sogar ins Guinness Buch der Rekorde geschafft. Die Vorbereitungen dafür waren hart: täglich probte sie zehn Stunden lang einen traditionellen indischen Solotanz und ging ausserdem Laufen, um ihre Ausdauer zu trainieren. Ziel ihrer Aktion: auf den traditionellen Tanz aufmerksam machen. Das ist gelungen! Einen Tanzrekord ganz anderer Art schafften dagegen 1069 Spielzeugroboter. Sie tanzten sich 2017 synchron und mit ihrer eigenen Choreografie ebenfalls ins Guinness Buch der Rekorde. Die Roboter wurden während der Darbietung über ein zentrales Kontrollzentrum gesteuert. Und obwohl einige während der Show umfielen und deshalb nicht mitgezählt werden konnten, reichte es für den Rekord.

Tanzen gegen das Vergessen

Speziell der Paartanz hat eine erstaunliche Eigenschaft. Er kann einer Demenz vorbeugen. Wer mit seinem Partner regelmässig das Tanzbein schwingt, schärft seine Aufmerksamkeit und erhöht die Konzentration. Denn das Zusammenspiel von akustischer Musikverarbeitung, körperlicher Bewegung und Interaktion mit dem Tanzpartner sorgt für Hochbetrieb im Gehirn – und das kann verschiedenen Studien zufolge tatsächlich einer Demenz vorbeugen. Das sollten wir also nicht vergessen!

Welttag des Tanzes

Das Tanzen begleitet uns also schon seit der frühesten Menschheitsgeschichte – und hat alle Kulturen geprägt. Darum wurde 1982 ein «Welttag des Tanzes»  vom Internationalen Theaterinstitut unter dem Schirm der UNESCO angeregt. Das Ziel: Den Tanz als universelle Sprache in der Welt zu würdigen. Der Tag findet weltweit jedes Jahr am 29. April statt, dem Geburtstag des französischen Tänzers Jean-Georges Noverre. Er war Gründer des modernen Ballets. Doch wer tanzen will, braucht dafür Musik. Und wer Musik hören möchte, braucht dafür die entsprechende Technik. Am besten eine gute Technik, damit die Lieblingsmusik zum Genuss wird. Mit den Soundanlagen von Panasonic wird jedes Wohnzimmer zur Tanzfläche dank hervorragender Klangqualität. Und für unterwegs oder beim Sport sind natürlich Kopfhörer und Ohrhörer die besten Begleiter. Sie überzeugen durch klaren, dynamischen Sound für ein optimales Hörerlebnis. Wer also mal wieder so richtig abtanzen möchte, sollte sich unbedingt den 29. April vormerken.

Machen jeden Tanz mit: Kopfhörer von Panasonic