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Verschmutzung der Meere: „The Ocean Cleanup“ geht das Problem an.

Fortschritte werden mit LUMIX dokumentiert.

Umweltverschmutzung ist ein Thema, das bereits seit Jahrzehnten beschäftigt. Die gute Nachricht: Viele Projekte gehen die Probleme, wie etwa die Verschmutzung der Meere, erfolgreich an: „The Ocean Cleanup“ wurde im Jahr 2013 von Boyan Slat ins Leben gerufen. Was als Ein-Mann-Projekt begann, hat sich über die Jahre zu einer gemeinnützigen Organisation mit 85 Mitarbeitern entwickelt. Ingenieure, Forscher, Wissenschaftler, Computerspezialisten und Experten aus nicht-technischen Bereichen arbeiten zusammen an einem Ziel. Gemeinsam tüfteln sie an Lösungen, die bei der Beseitigung von Plastikmüll in den Weltmeeren helfen sollen. Mit LUMIX Kameras wird ihr Projekt der Welt veranschaulicht.

Die Verschmutzung der Meere angehen.

Jedes Jahr landet tonnenweise Plastik in den Flüssen und Ozeanen unseres Planeten. „The Ocean Cleanup“ setzt nicht nur auf die Reinigung der Ozeane, sondern auch auf Massnahmen, die verhindern, dass Plastik überhaupt ins Meer gelangt. Zu diesem Zweck liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Bekämpfung der Verschmutzung von Flüssen.

Florent Beauverd – der seit drei Jahren Teil von „The Ocean Cleanup“ ist – und sein Team halten mit ihren Kameras der Serien LUMIX GH5 und LUMIX S1 fest, welche Anstrengungen beim Projekt „The Ocean Cleanup“ im Kampf gegen den Plastikmüll in den Ozeanen unternommen werden. „Unser Ziel ist es, unsere Botschaft durch Fotos und Videos in Echtzeit zu vermitteln. Wir wollen die Lösungen zeigen, an denen unsere Organisation arbeitet.“

So wird der Müll aus den Meeren gesammelt.

Florent erklärt die Technologie, die „The Ocean Cleanup“ verwendet: „Es ist ein passives Design, das Wind, Strömungen und Wellen zu unserem Vorteil nutzt. Das System basiert auf einem langen Schwimmkörper an der Wasseroberfläche mit einer Art Schürze oder Flosse, die unter der Wasseroberfläche hängt. Der Schwimmkörper sorgt für Auftrieb, während die Schürze verhindert, dass der Müll wieder entweicht. Stattdessen wird er in das Rückhaltesystem geleitet. Eine Korkleine über dem Rand verhindert ein Überlaufen und hält das ganze System über Wasser.

In der ersten Phase wird unter der Wasseroberfläche schwimmender Plastikmüll aufgefangen, in der zweiten Phase wird der gesammelte Müll entsorgt. Das System muss sich langsamer als die Strömung bewegen, um den Plastikmüll zu sammeln. Aus diesem Grund verwenden wir zum Abbremsen einen Treibanker. Da das System sich selbst mit Energie versorgt – und zwar über erneuerbare Energien (Wind, Wellen und Strömungen) – ist keine externe Energiequelle erforderlich.“

Auch die Flüsse im Blick haben.

Neben der Reinigung der Ozeane will die Organisation verhindern, dass Plastik über eine seiner Hauptquellen überhaupt ins Meer gelangt: Die Rede ist von Flüssen. „Mit unserem neuen Interceptor haben wir ein System, das Flüsse reinigen kann. Zwei Interceptors wurden bereits in Flüssen in Indonesien und Malaysia installiert.“