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Viva la Helvetia!

Warum wir genau am 1. August feiern

Alle Jahre wieder – hoch lebe die Schweiz! Und jedes Kind weiss: Am 1. August feiern wir den Rütlischwur, die Gründung der Schweiz. Am Bundesfeiertag wünschen wir uns gutes Wetter und freuen uns auf einen entspannten Grillabend mit der Familie und Freunden. Auch ein ausgiebiger Brunch ist beliebt. Wer den Geburtstag der Schweiz jedoch so richtig zelebrieren möchte, kommt um rot-weisse Fähnchen und Feuerwerk nicht herum. Zudem locken viele Städte im ganzen Land mit zahlreichen Events – jedenfalls in normalen Zeiten. Doch was kaum jemand ahnt: Der 1. August ist historisch nicht belegt. Das Datum wurde sozusagen rein zufällig ausgewählt. Doch kann das wirklich sein? Und was haben die Berner damit zu tun? Lösen wir es auf…

Legendär, aber nicht am 1. August: Der Rütlischwur

Wer hat’s «erfunden»?

Der genaue Tag liegt im Dunkeln. Im Bundesbrief heisst es nur vage «im Jahre des Herrn 1291 zu Anfang des Monats August». Ein konkretes Datum ist in der Gründungsurkunde der Eidgenossenschaft also nicht zu finden. Dass dann ausgerechnet der 1. August als Feiertag festgelegt wurde, haben die Berner zu verantworten. Sie wollten im Jahr 1891 das 700-jährige Bestehen ihrer Stadt feiern – und gleichzeitig die 600-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft ausrichten. Beides wurde kurzerhand miteinander verbunden. Und zwar am 1. August. Seitdem ist der Tag gesetzt. Doch bis zum «richtigen» Feiertag sollte es noch fast 100 Jahre dauern. Erst seit 1994 gilt der 1. August als arbeitsfreier Tag. Ein Jahr zuvor stimmten 83,8 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer dafür.

Köstlich feiern!

Kaum zu glauben

Aber wahr: Laut einer Umfrage wissen nur 45 Prozent der Menschen, welches Ereignis hinter dem 1. August steht. Fast 30 Prozent der Befragten verbinden mit der Bundesfeier ein anderes historisches Ereignis und rund 20 Prozent hatten gar keine Ahnung. Erfreulicher aber das: Weggen müssen am 1. August «reiner» sein und einen höheren Butteranteil aufweisen. Denn das Schweizerische Bäcker- und Konditorengsetz schreibt vor: «Weil der 1.-August-Weggen gesamtschweizerisch als reines Buttergebäck propagiert wird, darf für dessen Herstellung kein anderes Fett als reine Butter verwendet werden.» Dieses Gesetz ist mal ein Genuss. Auch noch interessant: Jedes Jahr werden am Bundesfeiertag rund 1360 Tonnen Feuerwerk gezündet.

Auf den Grill, fertig, los

Ob mit Freunden oder der Familie – gemeinsam zu grillieren ist wahrscheinlich der Klassiker am Nationalfeiertag. Der Trend geht hierzulande übrigens klar zum Gasgrill. Vielleicht liegt es an der geringeren Rauchentwicklung. Denn auf vielen Balkonen und Terrassen sind Holzkohlegrills verboten. Ein Gasgrill ist zudem deutlich schneller einsatzbereit als ein Holzkohlegrill und auch sauberer. Wahrscheinlich alles Gründe, warum der Gasgrill in den letzten Jahren so aufgeholt hat. Doch egal ob Kohle- Elektro- oder Gasgrill: Damit der 1. August auch kulinarisch ein Highlight wird, dürfen natürlich die richtigen Grillzutaten nicht fehlen.

Mehr als nur Beilage

Die heutige Auswahl an leckeren Grillzutaten ist schier grenzenlos – von Fisch und Fleisch über vegane Rezepte bis hin zu vegetarischen Köstlichkeiten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Erlaubt ist, was dem Gaumen gefällt. Wer zum Grillmenü noch eine feine und gesunde Beilage sucht, dem können wir gedämpftes Gemüse wärmstens empfehlen. Zum Beispiel zubereitet mit den Dampfbacköfen von Panasonic. Diese Alleskönner dämpfen Nahrungsmittel wie Fisch und Gemüse, ohne dass die natürlichen Aromen verloren gehen. Aber auch Pizza backen oder ein saftiges Steak grillieren ist mit dem praktischen 4-in-1 Dampfbackofen möglich. Einem köstlichen 1. August steht also nichts mehr im Wege. In diesem Sinne: Wir wünschen euch eine schöne Bundesfeier und en Guete!

Macht ordentlich Dampf