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Wer sucht, der findet!

Warum Pilze sammeln ein tolles Hobby ist.

Auf die Pilze, fertig, los! Mit dem Herbst kommt auch die Pilzsaison – und grosse und kleine Waldgänger werden wieder vom leidenschaftlichen Sammelfieber gepackt. Verständlich: Denn das Pilzesuchen weckt den Jäger und Sammler in uns. Und weil Pilze meist an schönen Orten wachsen, können wir ausserdem so richtig die Natur geniessen. Wer dann nach einem erfolgreichen Sammeltag noch sein Lieblingsgericht mit einem Pfifferling, Champignon oder Steinpilz verfeinern kann, ist so richtig glücklich. Lust aufs Pilzesammeln bekommen? Bitte trotzdem nicht sofort in den Wald stürmen, sondern zuerst ein paar wichtige Dinge beachten. Sonst endet die Pilzsuche schlimmstenfalls mit einer Busse oder im Spital.

Fliegenpilz: Sieht zwar toll aus, ist aber giftig!

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Die Schweiz hat pilztechnisch viel zu bieten! Über 5’000 Pilzarten sind hierzulande bekannt. Aber natürlich sind nicht alle essbar. Bekannte Speisepilze sind zum Beispiel Pfifferlinge, Steinpilze, Eierschwämmchen und Schafchampignon. Doch Vorsicht: Viele Speisepilze haben giftige Doppelgänger! Und überhaupt sollten auf keinen Fall Arten gesammelt werden, die nicht eingeordnet werden können. Zwar gibt es mittlerweile praktische Apps und Bücher, die bei der Einordnung helfen, aber im Zweifel sollte ein «verdächtiger» Pilz immer zum Pilzkontrolleur gebracht werden. Solche Kontrollstellen finden sich in der ganzen Schweiz. Unbekannte Pilze also am besten getrennt von den «eindeutigen» Pilzen in Zeitungspapier mitnehmen und dann bestimmen lassen –  so gibt’s garantiert keine Pilzvergiftung. Aber was sollte man eigentlich beim Pflücken selbst beachten?

Pilze sammeln – ein Naturabenteuer für die ganze Familie

Gute Vorbereitung ist alles

Pilze mögen keine Plastiksäcke. Warum? Weil sie dann schnell schimmelig werden. Und überhaupt sind Plastiksäcke ja nicht gerade sehr umweltfreundlich. Besser: Ein Weiden- oder Spankorb zum Sammeln benutzen. Eine Stofftasche tuts aber auch. Ist das Objekt der Begierde gefunden, wird der Pilz sorgfältig aus dem Boden gedreht, ohne dabei die Basis des Stiels zu beschädigen. Anschliessend wird das entstandene Loch mit etwas Erde zugedeckt, damit sich das Pilzgewebe erholen kann. Sehr junge oder alte Pilze, sowie von Ungeziefer angefressene Exemplare lieber stehen lassen. Wer diese Tipps beherzigt, hat mehr Spass an seiner Ausbeute. Aber auch bei der Sammelmenge gibt es klare Regeln. Und die sollte man kennen – ansonsten könnte die Pilzsuche viel Geld kosten…

Teurer Sammelspass

Kein Witz: In der Schweiz gibt es kantonale und kommunale Pilzsammelbestimmungen. Zum Beispiel, wie viel Kilogramm Pilze ein einzelner Sammler pro Tag sammeln darf. Oder ob organisiertes Sammeln erlaubt ist. Auch wenn das stark nach Amtsschimmel klingt, machen diese Regeln durchaus Sinn, um die Natur zu schützen. Allerdings sind die Regeln von Kanton zu Kanton sehr unterschiedlich, was ziemlich verwirren kann. Am besten also mal in einer Suchmaschine des Vertrauens nachschauen, dann gibt’s auch keine bösen Überraschungen. So wie diese: Wer zum Beispiel in Graubünden bis zu 500 Gramm zu viel gepflückt hat, zahlt eine Ordnungsbusse von 50 Franken. Und jedes Kilo zu viel kostet 100 Franken. Bei sieben Kilo und mehr im Korb wird sogar eine Anzeige fällig! Übrigens: In Natur- und Pflanzenschutzgebieten dürfen grundsätzliche keine Pilze gesammelt werden. Es macht also durchaus Sinn, sich vorher mal zu informieren.

Pilze im Fokus

Wer in der Schweiz Pilze sucht, wird bestimmt seinen Lieblingspilz finden – und dabei noch schöne Plätze in der Natur entdecken. Eine tolle Chance also, neben der Pilzsuche auch besondere Naturfotos einzufangen. Ausserdem können Pilzsammler so noch ein Beweisbild von ihrem Pilz schiessen, bevor sie ihn pflücken. Tolle Naturaufnahmen sind übrigens keine Hexerei – es kommt aber auf das richtige Equipment an. Zum Beispiel die LUMIX G91 von Panasonic: Sie ist der perfekte Begleiter für unterwegs und ein robuster Allrounder mit tollen technischen Raffinessen. Da sie ein staub- und spritzwassergeschütztes Gehäuse hat, macht sie jedes Abenteuer mit. Wenn ihr also das nächste Mal in der Natur unterwegs seid, dann sammelt doch einfach mal doppelt: feine Pilze und schöne Bilder. Viel Spass dabei!

Die Schönheit der Natur einfangen