Lifestyle

Zwischen Natur und Rasur

Die spannende Geschichte des Bartes.

Der Bart: kaum ein anderes Symbol steht so stark für Männlichkeit, Macht oder Weisheit. Aber auch religiöse oder gesellschaftliche Zugehörigkeit wird gern mit der Gesichtsbehaarung gezeigt – und zwar kulturübergreifend seit Jahrtausenden. Schon die Steinzeitmänner setzten auf grosse und möglichst wuchtige Bärte. Denn je mehr Haare im Gesicht, umso wärmer. Ausserdem konnten so Rivalen eingeschüchtert werden. Und natürlich fehlte es damals noch am richtigen Rasierwerkzeug. Das kam «erst» in der Bronzezeit auf. Jedenfalls wurden bronzene Rasiermesser in Gräbern gefunden. Doch erst die Römer kannten so etwas wie einen Barbershop und zelebrierten die Bartpflege…

Der Bart: schon damals ein Renner

Bart oder Geld?

Hadrian war der erste römische Kaiser, der sich mit Bart abbilden liess. Warum? Weil er die lockigen und gepflegten Bärte der Griechen bewunderte. Kein Wunder: Die grossen griechischen Philosophen Platon oder Sokrates trugen imposante Bärte, die Weisheit ausstrahlten. Und weil so ein Kaiser Vorbildfunktion hatte, wurden Vollbärte dann auch bei den Römern ein modisches Muss. Es wurde frisiert, getrimmt und die ersten Vorläufer von Barbershops und Rasierern entstanden. Doch wie das so ist: Mit den Herrschern wechselte auch immer wieder die Bartmode, nicht nur bei den Römern. Denn es gab auch Zeitgenossen, die Bärte richtig hassten. Einer von ihnen war der russische Zar Peter der Grosse, der eine Bartsteuer von 100 Rubel pro Jahr für einen Bart einführte. Das klingt kurios? Es geht noch kurioser…

Bartsteuermarke von 1705

Haarige Angelegenheiten

Der jemals längste gemessene Bart gehörte dem Norweger Hans Langseth. Er hatte sich einen 5,33 Meter langen Bart wachsen lassen! Wenn das ein Pogonophobiker sehen würde. Ein WAS…!? Pogonophobie ist die Angst vor Bärten und dem eigenen Bartwuchs. Kann es vielleicht sein, dass nur reiche Männer diese Angst teilen? Denn 98% der reichsten Männer der Welt auf der Forbes 100 Liste sind glattrasiert. Wenn das mal kein Zufall ist. Apropos Geld: Wer das nötige Kleingeld hat, kann sich die immer beliebter werdende Barthaartransplantation leisten. Kein Witz! Auch hierzulande lassen sich immer mehr Männer den Gesichtspelz aufhübschen. Prominente Schauspieler und der Hipster-Hype sind an diesem Trend nicht ganz unschuldig. Bei so viel Bartliebe erstaunt es nicht, dass der Bart mittlerweile seinen eigenen Feiertag hat…

Hoch lebe der Bart

Der Weltbarttag wird jeden ersten Samstag im September zelebriert. Der Sinn: alle Bartträger zu würdigen und den Bart zu feiern. Zudem sind an diesem Tag alle Bartträger eines Haushaltes von ihren häuslichen Aufgaben und Pflichten befreit – so sagt man. Eine weitere Anekdote zu diesem Aktionstag kommt aus Schweden: Angeblich wird jeder im Dorf Dönskborg, der keinen Bart trägt, am Weltbarttag gezwungen, vierundzwanzig Stunden den Ort zu verlassen und in einem nahegelegenen Wald zu verbringen. Vielleicht nur eine Legende? Belegt dagegen ist, dass schon die Wikinger im 9. Jahrhundert Feiertage hatten, um ihre Bärte zu ehren.

Hauptsache gut gepflegt

Ob Kinnbärtchen, Schnauzer, Backen- oder Rauschebart – heute ist barttechnisch alles erlaubt und auch für die richtige Bartpflege ist gesorgt. Und manchmal darf es auch mal glatt sein. Für eine hautnahe, gründliche Rasur eignet sich zum Beispiel der neue Nass/Trocken-Rasierer von Panasonic hervorragend. Mit seinem integrierten Bartdichten-Sensor ermittelt er die individuelle Bartstruktur in Echtzeit und passt die Leistung des Scherkopfes an. Und wer sich nicht von seinem Bart trennen mag, dem empfehlen wir einen Blick in die grosse Auswahl von Panasonic Bart- und Haarschneidern. So oder so: ein gepflegtes Äusseres macht Spass und sorgt für Komplimente. Was möchte Mann mehr?

PS: Im November lassen sich viele Männer wieder einen Schnurbart wachsen. Das Ziel: Das Bewusstsein für die Männergesundheit zu stärken. Zudem werden weltweit Spenden gesammelt, um damit die Gesundheit von Männern nachhaltig zu verbessern.

Neu und ganz schön smart