Technik

Architekturfotografie: Gebäude und Fassaden im Blickpunkt

Bauwerke fotografieren – mit den richtigen Kniffen

Die Architekturfotografie hat eine lange Geschichte und ist über all die Jahre hinweg populär geblieben. Das überrascht nicht, wenn man die Bedeutung der Architektur bedenkt. Denn Gebäude können auch Kunstwerke und dauerhafte kulturelle Symbole sein. Mit der Kamera in der Hand hast auch du die Chance, diese Bauwerke ganz individuell abzubilden. Dafür möchten wir dir ein paar Tipps geben.

Hilfestellung zur Architekturfotografie

Die folgenden Tipps zielen darauf ab, nicht nur die visuelle Stärke der Architekturfotografie zu nutzen. Es geht darum, die Geschichten, die sie erzählen kann, herauszuarbeiten. So vermittelst du dem Betrachter die Beziehungen zwischen den Gebäuden und ihrem Kontext.

  • Fotografiere bei verschiedenen Wetterbedingungen und Tageszeiten: Fotografen neigen oft dazu, architektonische Wunderwerke bei möglichst dramatischem Licht zu fotografieren, z. B. bei Sonnenuntergang, wenn die Schatten lang und die Farben leuchtend sind. Dies gibt aber nur die Atmosphäre des Gebäudes zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder. Die Aufnahme einer Reihe von Bildern zu verschiedenen Tageszeiten oder sogar bei unterschiedlichen Wetterbedingungen hilft, die Beziehung des Gebäudes zu seiner Umgebung besser darzustellen. Nutze auch Spiegelungen.
  • Suche nach einem einzigartigen Blickwinkel: Das Spiel mit der Perspektive ist nicht nur unterhaltsam, sondern kann auch sehr lohnend sein. Nimm dir die Zeit, einen anderen Blickwinkel zu finden, aus dem du fotografieren kannst. Auf diese Weise entdeckst du vielleicht eine häufig übersehene Form oder eine Abstraktion eines Gebäudedetails. Diese können letztlich eine andere Ebene der Schönheit der Form des Gebäudes hervorrufen.

In der Architekturfotografie ist Wissen gleich Macht

Sich vor dem Besuch einer architektonischen Stätte über deren Geschichte und Kontext zu informieren, ist ein Hilfsmittel, das dir zweifelsohne dabei helfen wird, deine Fotografie auf das Wesen des Gebäudes auszurichten. Stimmst du mit dem Architekten überein? Oder bringst du deine ganz eigene – vielleicht gegensätzliche – Sichtweise aufs Foto?

Belebte Architektur: Menschen in der Architekturfotografie auszublenden, als würden sie die gestaltete Schönheit irgendwie stören, war lange Trend. Glücklicherweise ist das heute nicht mehr so.

Da geht mehr, als bloss ganze Gebäude zu fotografieren

In der Achitekturfotografie erleigst du vielleicht auch der Versuchung, das ganze Gebäude auf das Foto zu bannen. Doch es gilt: Erforsche Details genauso wie das Ganze.

Obwohl Aufnahmen mit einem Weitwinkelobjektiv in der Regel ideal sind, wenn es um Architekturfotografie geht, enthalten Gebäude Hunderte von komplizierten kleinen Details, die verloren gehen, wenn bloss eine ganze Fassade oder ein ganzer Raum in einem einzigen Bild aufgenommen wird. Die Erkundung von Details aus der Nähe könnte zum Beispiel etwas Neues über die Geschichte oder die Konstruktion des Gebäudes enthüllen.

Setze auf die richtige Fotoausrüstung

Wenn du jetzt auf den Geschmack gekommen bist und in die hochwertige Architekturfotografie einsteigen willst, wird sich die Investition in die richtige Ausrüstung auszahlen. LUMIX bietet dir hier eine grosse Auswahl an Wechselobjektivkameras für jede fotografische Gelegenheit. Oder suchst du ein geeignetes Objektiv?

Ein Weitwinkelobjektiv wird am häufigsten für das Fotografieren von Gebäuden und Innenräumen verwendet, und ein Stativ eröffnet dir unter anderem die Möglichkeit, bei schlechten Lichtverhältnissen zu fotografieren. Die Verwendung eines Polfilters kann dazu beitragen, den Kontrast zu erhöhen und die Bilder lebendiger zu machen.

Übrigens: Bist du schon Teil der LUMIX Experience Fotocommunity? Dort findest du u. a. die Foto News mit weiteren spannenden Foto-Themen.