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April, April!

Woher kommen eigentlich Aprilscherze?

Am 1. April reiben sich Spassvögel wieder die Hände – denn dann heisst es: schicke möglichst viele Mitmenschen in den April. Und auch Zeitungen, Radio- und Fernsehsender sowie Webseiten machen mit: Welche Meldung ist echt und welche nur ein Aprilscherz? Dabei kennen die Übertreibungen keine Grenzen und so mancher Aprilscherz hat es zu Ruhm gebracht. Doch wie hat eigentlich alles angefangen? Dazu gibt es ziemlich viele Erklärungen – und keine ist gesichert. Sicher ist nur: Schon im Volksglauben der Antike galt der 1. April als angeblicher Unglückstag. Warum wir aber an diesem Datum in die Irre geführt werden, dazu ein paar mögliche Erklärungen…

König Heinrich IV – Schuld an Aprilscherzen?


(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_IV._(Frankreich)#/media/File:Heinrich_IV_zurlaubenhof.jpg)

Von Münzen bis zum Wetter

Es war 1530 auf dem Augsburger Reichstag: Dort sollte das Münzwesen geregelt werden, doch aus Zeitgründen kam es nicht dazu. Stattdessen wurde ein besonderer «Münztag» für den 1. April geplant, der jedoch nie stattfand. Viele Spekulanten setzten jedoch ihr Geld auf diesen Tag und verloren ihr ganzes Vermögen – und wurden auch noch ausgelacht. Eine andere Erklärung geht angeblich auf den französischen König Heinrich IV zurück. Er wurde am 1. April von einem sechzehnjährigen Mädchen schriftlich um ein heimliches Rendezvous im Lustschloss gebeten. Als Heinrich dort erschien, wurde er stattdessen von seiner Gemahlin und seinem Hofstaat überrascht. Ganz schön fies. Die nächste Erklärung klingt banal, aber auch irgendwie logisch: Das Aprilwetter soll schuld sein, weil es macht, was es will.

Ein Spaghetti-Baum – wächst angeblich im Tessin


(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Spaghetti-Baum#/media/File:Sunny_april_morning_spaghetti_tree_harvest_(7036208493).jpg)

Der beste Aprilscherz aller Zeiten?

Es war am 1. April 1957, als die BBC einen Dokumentarfilm ausstrahlte. Das Thema: Eine vermeintliche Spaghetti-Ernte eines Spaghetti-Baums im Tessin! Ein damals bekannter Radio- und Fernseh-Sprecher erzählt während des Kurzfilms unter anderem von der Spaghetti-Industrie in der Schweiz und in Italien, sowie von den Sorgen der Bauern. Auch ein Spaghettirüsselkäfer wird in der Doku erwähnt. Etwa acht Millionen Zuschauer sahen die Sendung und das Ganze wirkte so echt, dass anschliessend Hunderte anriefen und fragten, ob Spaghetti wirklich an Bäumen wachsen. Andere wollten sogar die Anbaumethoden wissen. Zur Rettung der Engländer sei gesagt: Damals waren Spaghetti noch eine exotische Delikatesse und nichts Alltägliches.

Die Autobahn-Kuhweide

Eine andere Geschichte spielte sich ebenfalls in der Schweiz ab und wurde vom Schweizer Fernsehen ausgedacht. Im Jahr 1967 berichtete eine TV-Reportage über Nidwaldner Kühe, die auf dem Grünstreifen der Autobahn grasen dürfen – auch auf dem Mittelstreifen der Autobahn! Der zuständige Bauer erzählt in dem Bericht, wie er eine Bewilligung dafür erhalten hat. Und ein Polizist ergänzt, dass die Kühe ausserordentlich gut erzogen sind und keine Gefahr für die Autos darstellen.

Viele Technikscherze

Vor allem in der Technikbranche finden sich immer wieder skurrile Aprilscherze. Denn viele Firmen präsentieren am 1. April unglaubliche Innovationen oder geniale neue Produkte. Zum Beispiel lancierte eine grosse Suchmaschine eine Zweigstelle auf dem Mars inklusive «Street-View». Oder ein Telefonanbieter aus Amerika: Er präsentierte einen schicken Schuh, mit dem man im Internet surfen und telefonieren kann – das sogenannte Smartshoephone. Garantiert kein Aprilscherz sind die neuen Innovationen bei Panasonic. Wer zum Beispiel eine Hybrid-Kamera sucht, die Foto und Film auf technisch höchstem Niveau verbindet, findet unter den LUMIX S Vollformatkameras seinen neuen Favoriten. In diesem Sinne: Wir wünschen euch einen guten Start in den April – und lasst euch nicht so schnell hereinlegen!